Kalender 2019


Begleiten Sie uns durch das Jahr – mit unserem Kalender 2019.

Was ist für Sie das Wichtigste? Dass es Ihnen gut geht? Ihrer Familie. Ihren Freunden. Und allen drumherum. Vielleicht auch unserer Gesellschaft? Und der Natur?! Dafür können wir einiges tun. Es gibt viele Quellen für unser Wohlbefinden. Unser Kalender 2019 gibt Ihnen dazu einige Anregungen.

Falls Sie auch einen gedruckten Kalender haben möchten, schicken Sie uns bitte eine Mail. Wir senden Ihnen einen Kalender, solange der Vorrat reicht.

Tischkalender 2019 - Agentur exakt

Januar 2019: Grüne Welle

januar-kalender-2019

Ein Wohlfühlkalender. Was haben wir uns denn dabei gedacht? Im wahrsten Sinne des Wortes: Jeden Monat Gedankenanstöße, damit es Ihnen gut geht. 12 Monate. 12 Themen. Da fällt einem natürlich noch viel mehr ein. Wir starten mit der “Grünen Welle”. Wo auch immer wir im Leben freie Fahrt gerne möchten: nicht nur im Verkehr, sondern auch bei Genehmigungen in (Arbeits)Prozessen, bei Entscheidungen in der Familie und natürlich bei unseren eigenen Gedanken.

Aber Vorsicht: Damit ist nicht gemeint, dass wir wie Diktatoren durchs Leben poltern. Wir setzen auf kluges Vorgehen: Grüne Welle im Verkehr heißt empfohlene Geschwindigkeit beachten. Bei Entscheidungen einen Konsens finden. Im Denken sich nicht selbst blockieren.

Ohne den Aufbau von Hürden – fremdbestimmt oder eben selbst aufgebauscht – machen wir es uns leichter. Okay, das ist erstmal nur die Theorie. In der Praxis sind wir oft Sturköpfe und sehen nur unsere eigene Warte. Dann führt der Kompromiss zur Lösung: Aufeinander zu gehen ist die Stellschraube zur Grünen Welle.

Sehen Sie unseren Monat Januar mit dem Kalenderblatt als optischen Fingerzeig für alle Gespräche und Vorhaben: Was muss ich tun, um eine Grüne Welle zu erreichen? Klar: Wenn ich “Freie Fahrt” habe, kann jemand durch eine Rote Ampel ausgebremst werden. Aber vielleicht schaffen wir gemeinsam die gleiche Richtung? In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viele Grüne Wellen.

Klappt das? Was haben Sie für Erfahrungen? Bitte schreiben Sie mir.
ute.rische@agentur-exakt.de

Februar 2019: Ruhe

februar-kalender-2019

Was verstehen Sie unter Ruhe? Ist es der Begriff des Ausruhens? Oder mehr Ruhe im Sinne von Innehalten? Denkbar auch als Synonym für Stille. In unserer hektischen und lauten Zeit ist die Ruhe der wohltuende Gegenpol. Eine Auszeit für Geist und Sinne. Abschalten der Wahrnehmung, eben auch des Gehörs. Ruhe ist oftmals die Basis für Konzentration.

Vielleicht kennen Sie das: Beim Einparken stellen viele Fahrer und Fahrerinnen das Autoradio leiser. Es könnte die Aufmerksamkeit stören. Aber es gibt auch das Gegenteil: Schüler und Schülerinnen, die behaupten, sie könnten nur mit lauter Musik lernen. Zum Abspeichern von neuen Inhalten nutzt das Hirn jedoch Ruhephasen. Wann geben Sie sich also selbst Ruhe?

In unserer Branche wird Ruhe oft mit Stillstand gleichgesetzt. Ein Kaufhaus ohne Gedudel? Angeblich kaufen Konsumenten dann weniger. Verführung über Töne. Das Gedudel, das uns einlullt und (scheinbar?) Wohlbefinden auslöst – oder aber Aggressionen. Je nach Stilrichtung, Intensität und Lautstärke. Ich würde sowohl bei Heavy Metal als auch bei Volksmusik fliehen. Wie mag es nur den Mitarbeitern auf den Weihnachtsmärkten gehen: tagelang nur Oh Tannenbaum. Von wegen Stille Nacht, heilige Nacht.

Ich kann mich noch gut erinnern: Als ich mit meiner Familie in den 70er Jahren aus dem Ruhrgebiet in den Schwarzwald gezogen bin, konnten wir lange Zeit nachts nicht schlafen. Es war uns zu ruhig! Kein Autolärm, kein Rangieren von Güterloks, kein Stampfen aus den Zechen. Wir Menschen können uns anpassen. Natürlich gab es auch den umgekehrten Prozess: Zurück in der Kohlenpott-Heimat war bei Besuchen an Schlaf nicht zu denken. Wie konnten wir es nur so lange bei diesem Krach aushalten?

Ich wünschen Ihnen Ruhe – wann immer Sie diese suchen und benötigen! Schaffen Sie sich kleine Oasen der Stille und der Auszeit. Privat und beruflich.

März 2019: In Erinnerungen schwelgen

märz-kalender-2019

“Weißt du noch …?”, so beginnen schöne Gespräche. Denn am schönsten sind Erinnerungen, wenn man sie mit anderen teilen kann. Dann wird das Schwelgen in Nostalgie zu einem verbalen Wohlfühlbad. Erinnert man sich ganz alleine, kann es schnell traurig werden. Da ist das Bild vom leckeren Käsekuchen von Mutti oder Oma überschattet von der Trauer des ewigen Abschieds. Aber zusammen mit anderen wird vom Geschmack geschwärmt, vom einzigartigen Rezept oder vom Geburtstag, bei dem es immer diesen Kuchen gab. Der Käsekuchen-Effekt eben.

Wissen Sie noch, wie toll es in unserer Kindheit war, einen Topf auszuschlecken? Klar, wissen Sie das noch! Beim Kuchenbacken, beim Puddingkochen oder wenn es Milchreis gab. Die Speisen unserer Kindheit. Wenn an der Nase noch etwas Teig klebte, weil wir unser Gesicht viel zu tief in die Schüssel steckten. Da ging es um mehr als nur um die Nascherei, das waren Rituale. Das “Go”, wenn Erwachsene uns mit einem Blick bedeuteten, dass der Rest zum Schlecken freigegeben war. Können wir dieses Gefühl heute noch heraufbeschwören? Zugegeben, ich bin verrückt nach Sahne. Kein Rührbecher, der von mir nicht mit den Fingern ausgeschabt wurde … äh Gegenwartsform: ausgeschabt wird. Allein wenn ich darüber schreibe, habe ich den süßlichen Geschmack der Sahne auf der Zunge, die fettige Substanz auf der Lippe und das Gefühl: Hoffentlich sieht mich keiner …

Natürlich gibt es auch andere Erinnerungen: das gemeinsame Schmücken des Weihnachtsbaumes, das Ausbreiten der Decke im Freibad, die liebevolle Umarmung meiner Mutter, wenn ich getröstet werden musste oder der gemeinsame Besuch mit Opa, Papa und Onkel im Fußballstadion. Das ist klischeehaft? Mag sein! Aber Erinnerungen unterliegen keiner Political correctness und keiner Erinnerungsquote. Einfach wieder Kind sein, schwach, hilflos und abhängig. Ab und an kann Erinnerung wie ein Wärmekissen sein. Fühlen Sie es? Ok, meine Erinnerungen stammen ganz besonders aus der Kindheit. Dann wird es besonders schön. Ich schlage derweil Sahne …

 

April 2019: Geschenk

april-kalender-2019

Wann haben Sie das letzte Mal ein Geschenk bekommen? Und wann haben Sie eines gemacht? Bevor Sie lange zurück denken, sollten wir erstmal klären: Was ist denn ein Geschenk? Nach dem Einzelhandel lautet die Definition sicherlich: etwas Schönes kaufen und noch schöner verpacken (lassen). Klar, auch toll. Aber reden wir doch erstmal von den wunderbaren Geschenken, die nichts kosten.

Zumindest nichts, was sich in Geld ausdrücken lässt. Ich bin heute mal ganz pathetisch: Wenn wir ein Geschenk als Freude werten, dann richtet sich die Gabe oder Geste am Beschenkten aus. Was zaubert ihm oder ihr ein Lächeln ins Gesicht? Als erstes doch mal selbst ein Lächeln, oder? Wie, das ist Ihnen zu simpel? Vielleicht ist es ja genau das: Geschenke kommen nicht aus dem Geldbeutel, sondern vom Herzen. Und das kann ganz einfach sein.

Ich bekomme seit Wochen immer wieder einen Brief. Zunächst wusste ich nicht, von wem. Der Inhalt: ein Gedicht. Meine Reaktion: Verwunderung. Und Freude. Mittlerweile kenne ich den Absender oder genauer: die Absenderin. Eine junge Frau, die mir eine Freude machen will. Ein besonderes Geschenk. War das nicht auch früher so: Als wir zum Muttertag ein Bildchen malten oder einen Brief schrieben. Als wir noch nicht von Technik beherrscht wurden und meinten, alles müsse elektronisch ablaufen. Als wir uns im Klassenzimmer heimlich Zettelchen zusteckten. Werden heute unter Schulpulte nur noch SMS verschickt?

Ein Geschenk ist immer so gut wie man sich darüber den Kopf zerbricht oder das Herz schlagen lässt. Fragen wir uns doch viel öfter: Womit kann ich jemandem eine Freude machen? Legen Sie los. Heute. Gleich. Ein Lächeln fällt noch nicht mal unter eine Compliance Regel.

Freuen Sie sich auf die nächsten Monate.